Roter Blizzard

Roter Blizzard, Abenteuerroman von Clay Fisher

Clay-Fisher+Roter-Blizzard

John Peres war ein Sohn der Wildnis. Sein Vater war ein baskischer Pelzhändler gewesen, und seine Mutter eine Pawnee-Indianerin. Er war ein Halbblut – von den Sioux erzogen – aber er fühlte ich den Weißen zugehörig, und so hatte er seine frühen Mannesjahre damit verbracht, als der beste Wagenführer auf dem Virginia-City-Weg die Wege der Weißen zu gehen.
Nach einem vernichteten Überfall trifft er als einziger berlebender auf Colonel Clantons Truppen, um sie zu warnen. Dabei stößt er nur auf arrogantes Mißtrauen und er wird der Verschwörung mit dem Gegener beschuldigt. Er kämpft mit erbitterter Zähigkeit gegen die entstirnigen Vorurteile der Offiziere, gegen Mißtrauen, Verahctung und hochmütiges Mitleid. immer wieder beweist er durch seine Taten, daß er auf der Seite der Weißen steht – und in dem ausbrechenden Krieg, zu dem der große Sioux-Häuptling Crazy Horse die Stämme aufruft, hält Perez treu zur Truppe. Doch stets stößt ihn das unüberwindliche Vorurteil jener Zeit in die Einsamkeit eiens zwielichtigen Daseins zwischen den Rassen zurück. Er bezwingt die widerstreitenden kräfte des Blutes, die in den Tiefen seines Wesens gegeneinander wirken, und steigt zu heroischer Tat empor.
Clay Fisher gestaltet die Geschehnisse in Szenen von gespenstiger Spannung mit einer farbigen, bilderreichen Sprache von kühnem Realismus und starker Eindruckskraft. Die Menschen entstehen in blutvoller Lebendigkeitaus ihren eigenen Worten, Gedanken und Taten.
(Verlagsbeschreibung/vwh)

AWA-Verlag E. F Flatau & Co
München
1955
204 Seiten