Die Powenzbande

Die Powenzbande, ein heiterer und hintergründiger Roman on Ernst Penzoldt.

Penzoldt+Die-Powenzbande

Die Powenzbande, die „gemeinverständlich dargestelle Zoologie einer Familie“, ist der berühmteste Roman des Dichters, eine heiter farbige biographische Parodie, die ihre Pfeile gegen die Spießbürger und jene Menschen richtet, die „sich selbst Überlebende sind und gewissenhaft ihre Jahre hinbringen, als müßte es so sein“. Dieser ungebundene und saftige Schelmenroman, der an Rabelais, Grimmelshausen und Jean Paul erinnert, schildert das Leben des Baltus Powenz und seiner kinderreichen Familie, die überaus anpassungsfähig und als ein ständiges Ärgernis für die „feinen Leute“ nach dem Motto lebt: „furchtlos, fröhlich, fruchtbar“. Als Traktätchen- und Artikelschreiber, Kitschmaler und bedenkenlose Liebhaber mit lockeren Sitten erreichen sie ihre Ziele. „Unbändig, unbotmäßig“ zeigen sie, daß „alles Große anormal ist und das Gewöhnliche des Wunderbaren Feind“ Die Powenzbande ist ein lausbübischer und hintergründiger Roman für aufgechlossene und anspruchsvolle Leser, die mit dem Dichter die Existenz dieser Menschen als einen schlüssigen Beweis für den Humor Gottes ansehen. Der unmoralischen Familie Powenz, die das Leben herrlich findet und liebt, gilt der Satz von Ernst Penzoldt: „Ganz böse sind die Menschen nicht, die so zu lieben und geliebt zu werden imstande sind.“
(Verlagsbeschreibung/Klappentext/vwh)

Welt im Buch
Verlag Kurt Desch
Wien
1955
319 Seiten

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